WienTV

Vom Recht auf Arbeit und gerechte Entlohnung

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 28. Dezember 2011

Von Karin Rausch

In Artikel 23 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948 heißt es:

  1. Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit.
  2. Alle Menschen haben ohne jede unterschiedliche Behandlung das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
  3. Jeder Mensch, der arbeitet, hat das Recht auf angemessene und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert und die, wenn nötig, durch andere soziale Schutzmaßnahmen zu ergänzen ist.
  4. Jeder Mensch hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Berufsvereinigungen zu bilden und solchen beizutreten.

Tatsache allerdings ist, dass dieses aufgeschriebene, verbriefte Recht kaum mehr eingehalten
und mittels undurchsichtiger, menschenrechtswidriger Machenschaften, 
vor allem der großen Konzerne – schleichend hintergangen wird.

Viele der Arbeitnehmer haben das schon durchschaut können sich aber dennoch nicht dagegen wehren. Schließlich gibt es immer mehr Leute, die um einen Hungerlohn arbeiten gehen, weil sie die Hoffnung hegen, dass sie durch den berühmten „Fuß in der Türe“ eines Tages aufsteigen werden. Weil sie sich mit Fleiß und Einsatz hocharbeiten wollen um endlich wieder mit ihrem Einkommen auszukommen.

Ein fataler Irrtum. Fakt ist, dass Menschen in bisher „guten Positionen“ viel mehr arbeiten, weil sie der Meinung sind, so ihren Standard halten zu können. Es kommt sogar so weit, dass sie mit der Zeit so viel arbeiten, dass noch ein weiterer Angestellter ebenfalls Arbeit hätte. Zur Entlastung wird allerdings niemand weiterer eingestellt, weil die Firmen „konkurrenzfähig“ bleiben möchten. Ein weiterer Arbeitnehmer könnte ja weitere Kosten verursachen, die das Profitwachstum der Firma schmälern.

Die Folgen aus dem „Unverhältnis“ von Erwerbsarbeit und Erwerbsarbeitslosigkeit werden bald nicht mehr zu kompensieren sein. Auf der einen Seite erkranken Menschen, die zu viel arbeiten und kaum Freizeit haben an Herzinfarkt und Burn-out-Syndrom. Gleichzeitig erkranken jene, die zu wenig Arbeit haben psychisch oder an den Folgen des Mangels an Dingen des täglichen Lebens an Leiden wie zum Beispiel Unterernährung, Lungenentzündung, etc.

Das was hier betrieben wird ist moderne Sklaverei. Der Mensch und sein persönliches Gut „Arbeitskraft“ werden schamlos ausgenutzt. Der Mensch selbst zu Menschenmaterial degradiert.

Was für mich menschlich gesehen noch viel schlimmer ist: Diejenigen die (zum Teil auch nur schlecht bezahlte) Arbeit haben bekommen einen Groll auf jene, die sie augenscheinlich ernähren, erhalten und stützen müssen. Es ist absurd, gleichzeitig aber auch verständlich, denn es viel leichter auf Menschen loszugehen, denen es noch schlechter geht als einem selbst.

Protest gegen die tatsächlichen, geldigen Verursacher zu richten, würde viel Kraft und Ausdauer erfordern, die der einzelne beim Kampf um die tägliche Existenz nicht aufzubringen im Stande zu sein glaubt.

Von  Karin Rausch  http://www.aktive-arbeitslose.at Mittwoch, 28. Dezember 2011

Verdeckter Ermittler trifft 2.Nationalratspräsidenten

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 17. Dezember 2011

Von Wolfgang Weber

Wer schon mal auf einer Demo war, ist den MitarbeiterInnen vom Amt für Verfassungsschutz und Terrorismus Bekämpfung sicher schon begegnet. Ganz besonders beliebt sind  „Antifa“ Veranstaltungen. Also wenn die s.g. „Gutmenschen“ gegen Rassimus und Neonazis auf die Straße gehen, denn da ist das BVT bzw LVT immer mit dabei.
Es ist nur nicht ganz klar auf wessen Seite sie mitmarschieren.

Selbst bei einer Gedenkveranstaltung im Andenken an die Vertreibung und Deportation ins KZ der  Roma, von der sogenannten „Hellerwiese“, ist einer von denen dabei gewesen er grinste verhalten in die Kamera während Ceja Stoika von ihren traumatischen Erlebnissen erzählte.

Der österreichische Geheimdienst, an dessen Spitze der Herr Dr. Peter Gridling (Video) steht, hat ein besonderes Augenmerk auf Menschen denen Bildung, Gerechtigkeit Tierrechte  Antirassismus und Antisexismus wichtig sind.

14. und 15 Dezember 2011

Am 14. Dezember demonstrierten SchülerInnen gegen den Garagenbau in ihrem Schulhof. Anwesend zumindest ein Spitzel. Es gibt selbstverständlich Bildmaterial davon. Am Tag danach findet eine Demo von Studierenden statt. Als die Demo abgezogen ist, ich plaudernd mit einer Aktivistin noch vor Ort war, fallen mir drei bekannte Herren auf, die auf der anderen Straßenseite auffällig unauffällig plauderten. Alle drei sind sozusagen aktenkundig. Ich kenne sie seit langem. Als wir sie entdecken, gehen sie auseinander. Der als „fauler Willi“ bekannte Spitzel trifft ums Eck (Er hat scheinbar nicht bemerkt dass wir ihm folgen) den 2. Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer und die Begegnung konnte herzlicher nicht sein. Im selben Moment wo sie bemerkten dass sie nicht alleine sind, verließ der 2 Nationalratspräsiden und ÖVP Abgeordnete und Gewerkschafter für Beamte,  Fritz Neugebauer fluchtartig den Schauplatz. Zuvor konnte ich aber noch ein Handyfoto machen. Eine Sekunde später läutet das Telefon und ein ORF Journalist wird akustisch Zeuge. Da Herr Neugebauer mit ungeahntem Tempo davon geeilt ist, bleibt nur noch der Spitzel den ich zu der Situation befragen kann. Ich begleite ihn mit den Fragen warum es ein nahe Verhältnis zum ÖVP Abgeordneten Fritz Neugebauer gibt, ob er auch überwacht werde, ob der Thema Bericht des ORF ein Umdenken bewirken wird und vieles mehr. „Mein Gott“ war das einzige Statement welches ich ihm abringen konnte und dazu mussten wir das BMUKK einmal umrunden, dann ließen wir ihn ziehen.

Mir stellt sich die Frage, warum sind die beiden Herren so eng befreundet? Liegt es daran dass die ÖVP mit der Hilfe der SPÖ ständig die Befugnisse
des Geheimdienstes per Gesetz erweitert und die Sympathien dadurch so groß sind?

Oder hat die Verbandelung zwischen höchstem Staatsdienern mit unbedeutenden
Staatsspitzeln wie dem „faulen Willi“ andere Hintergründe?

Herr Neugebauer auf die Frage ober er auch von ihm überwacht wird:“ Nein, der schützt den Staat“ Hat der 2. Nationalratspräsident vergessen dass er nicht der Staat, sondern ein Diener der Bürger und Bürgerinnen dieses Staates ist? Verwechselt er, wie das bei der ÖVP oft geschieht, Staatsschutz und Terrorismusbekämpfung mit dem Terror des Staates gegenüber politisch Andersdenkenden? Gegen Menschen die eine gerechtere Welt wollen und ihr Recht auf Meinungsfreiheit ausüben?

Welcher Geist herrscht in Politik und Polizei?

Eine weitere Frage der ich im nächsten Artikel auf den Grund gehen werde: Wie kommt Videomaterial von einer Kinder-Abschiebung, vom Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung auf Krone TV.
Autor „ww“

Selbstmord gefährdeter Jugendlicher für Abschiebung in Gummizelle

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 16. November 2010

Nachdem bekannt wurde, dass sich ein Jugendlicher in Schubhaft umgebracht hat, geht die Behörde diesmal
auf Nummer sicher.

Eine Kundgebung mit Robert Misik findet heute Dienstag 16. November um 18 Uhr vor der Rossauer-Kaserne statt.

Diese Darstellung kam per Mail:

Gestern Abend am Sonntag (Gemeint dürfte der 14.11. sein Anm.d. Red.) kamen Polizisten in das Flüchtlingsheim haben EHIRO Code abgeholt und in die Schubhaft Rossauer Lände gebracht. SeineAbschiebung ist beschlossen, das Charter Flugzeug nach Nigeria soll am 18.11.um 0:20 vom Flughafen Schwechat abheben. Er hat mich noch anrufen könnenmit Angst und Verzweiflung hörbar in seiner Stimme: „Bitte helft mir !“Code ist seit 2003 in Wien und flüchtete aus Nigeria, weil er von politischenGegnern seines Vaters verschleppt worden war. Er wurde im Busch geschlagen,angeschossen und liegen gelassen. Ein Mann hat ihn gefunden und seineWunden behandelt, dann ist er von Lagos aus den bekannten Fluchtwegdurch die Sahara gegangen und nach Europa/Österreich gekommen. Voriges Jahr wurde auch seine Mutter entführt von derselben politischen radikalenGruppe, wie er telefonisch von einem Freund er Familie informiert wurde. DerAufenthalt seiner Familie ist ihm nicht bekannt und er ist offensichtlich auch in weiterer Gefahr wieder verschleppt und dieses mal getötet zu werden. Trotzdemwurde sein Asylantrag negativ entschieden obwohl alle dies Fakten protokollier tsind, der Bleiberechtsantrag ist gestellt und zur Bearbeitung in der MA 35. Code hat sich hier eingelebt, hat den Hauptschulabschluß mit Erfolg abgeschlossen und besucht die HTL Ottakring im dritten Schuljahr. Zusätzlich verteilt er in der Nacht Zeitungen, weil er nicht untätig sein will und seinen Beitrag in Österreich soweit es ihm möglich ist leisten will. Ähnlich wie bei Samul Teferie, der sich bekanntlich das Leben genommen hat werden seine Bemühungen und Aktivitäten nicht zur Kenntnis genommen.Trotzdem soll er abgeschoben werden, die Entscheidungsträger sind derMeinung :“Österreich braucht ihn nicht !“
Montag 15.11.Ehiro Code ist nun in der Sicherheitszelle in der Schubhaft Rossauerlände imKeller alleine eingesperrt. Diese ist eine Zelle von Gummiwänden umgeben, kein Bett nur eine Pritsche und die „Häftlinge“ werden dort nur mit der Unterhose bekleidet hineingebracht. Er selbst hat sich in seiner Verzweiflung selbst verletzt über den Grad seiner Verletzung wissen wir nichts.Sein Rechtsberater wurde wieder weggeschickt ohne ihn sehen zu dürfen !Wir warten auf morgen ……!

 

Kronen Zeitung zieht die Notbremse

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 18. Juli 2010

Mein Leserbrief an die Chefredaktion der Kronen Zeitgung.

Liebe Redaktion,

mit Erstaunen habe ich folgende Meldung auf Krone Online gesehen

Schlagzeile

Life-Ball-Eröffnung wegen Gewitter abgebrochen

am Ende des Artikels:

Da in den Storypostings keine sinnvolle Diskussion mehr stattgefunden hat
und gegen die Netiquette verstoßende Postings überhandgenommen haben,
sehen wir uns gezwungen, das Forum bis auf Weiteres zu deaktivieren.

Die Art der Beiträge in ihren Foren sind jedem Besucher ihrer Seite bekannt,
eine angemessene Reaktion darauf vermisse ich und die Notbremse die sie hiermit gezogen haben,
ist meiner Meinung nach kein Entschuldigung für ihre sonstige Berichterstattung.
Diese Berichterstattung begreifen Leser ihrer Zeitung als Legitimation ihren Fremdenhass
die Intoleranz, ihren unverhohlenen Rassismus und ihre Homophobie ungestraft ausleben zu können.
Ihre „Notbremse“ ist ein Eingeständnis dafür, dass sie säen was sie in ihren Foren ernten und ich hoffe sehr
dass es Konsequenzen auf die Art ihrer Berichterstattung haben wird.

Ich appelliere an ihre Menschlichkeit und bitte sie in Zukunft ihren Lesern das Gefühl zu vermitteln,
dass sie so ein Verhalten weder unterstützen, noch tolerieren.

Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Weber

Umstrukturierung von WienTV.org und Aufruf mitzumachen!

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 13. Juni 2010

WienTV.org war bis zum 29.4.2010 eine One Man Show und ein Jahr alt. Etwas Neues musste her und mitten in dieser Reflexion ruft der liebe Soli an und fragt mich wer bei WienTV.org die Presse macht. Der Herr Magister Soheyl Liwani will bei WienTV.org den Pressesprecher machen. Nicht irgendwer ruft da an, sondern ein Freund aus Besetzungstagen des Audimax.

Genau in diesem Sinne soll es jetzt auch weiter gehen. Die gewonnen Skills in ein neues Projekt einbringen, offen sein für neue Menschen für neue Ideen und immer bereit sein sich und das Projekt zu verändern, sich keinen Dogmen zu unterwerfen, Hierachien zu hinterfragen.

Öffentlichkeit für die komplexen Vorgänge in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft schaffen.

Inhalt vor Form ist die Prämisse, nicht das schicke Aussehen steht im Vordergrund, nicht die Coolness oder die smarten Moderator_innen sollen die Zuschauer anziehen, sondern eine unabhängige Berichterstattung. Frech aber auch fröhlich. Entscheidungsträgern nicht in erstarrter Ehrfurcht entgegentreten, sondern mit der Forderung nach Offenheit und Transparenz. Antworten auf die Fragen bekommen, nachfragen, hinterfragen, unbequem sein.

Viele Menschen haben schon angedockt und wir suchen noch mehr Leute die engagiert in ihrer Freizeit mithelfen wollen.
Ideen für Sendungen sind gefragt. Der Spaß soll nicht zu kurz kommen. Derzeit gibt es vier Moderator_innen und Soli, Roger the Brain, Inge, Minna, Karin, Daniel und immer wieder Menschen die manchmal nur zu Besuch sind weil sie ein tolles Video  haben, über das wir in den Nachrichten am Donnerstag berichten wollen. Ein Video zu drehen und es auf YouTube zu stellen reicht schon um bei uns mitmachen zu können.
Andy Warhol hat mal gesagt, jeder ist Künstler. Das Internet und die Blogger Szene zeigt, dass auch jede(r) Journalist_in sein kann und jeder kann Fernsehen machen. Was zählt ist, Öffentlichkeit zu schaffen und die Informationen so leicht wie möglich zugänglich zu machen.

Dafür eignet sich Fernsehen ganz besonders gut und mit dem Internet sind wir jetzt dazu in der Lage.

Wie soll  Fernsehen im Internet aussehen, was würde dich motivieren mitzumachen, welche Erwartungen hast du an Internetfernsehen als Zuschauer_in und wenn du mitmachst, welche als Fernsehmacher_in?

Alles Liebe

Wolfgang

Der ÖJC der Österreichische Journalisten-Club berichtet

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 5. Juni 2010

Justizministerium will nach wie vor kritische Journalisten kriminalisieren

Utl.: Terrorismuspräventionsgesetz 2010 macht investigativen Journalismus unmöglich

Der aktuelle Entwurf des Terrorismuspräventionsgesetzes sieht nach wie vor die Kriminalisierung von Journalisten und Medieninhabern  vor. Konkret ist im neuen  § 278f StGB  vorgesehen, dass derjenige, der ein Medienwerk oder Informationen im Internet in einer Art anbietet oder anderen Personen zugänglich macht, die geeignet sind, zur Begehung einer terroristischen Straftat aufzureizen oder als Anleitung dieser zu dienen, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren zu bestrafen  ist.

Terroristische Straftaten sind lt. § 278c StGB z.B. schwere Sachbeschädigung oder Datenbeschädigung, wenn dadurch Gefahr für das Leben eines anderen oder für fremdes Eigentum in großen Ausmaß entstehen kann,  Luftpiraterie oder vorsätzliche Gefährdung der Luftfahrt. Dies würde bedeuten, dass kritische Berichterstattungen  in einem Medium oder im Internet über Sicherheitslücken (z.B. anfällige Computersysteme der Stromversorgung, Telekommunikation , Flugsicherung oder mangelhafte Sicherheitskontrollen auf einem Flughafen) bereits gemäß § 278f StGB als Aufreizung oder Anleitung zu einer terroristischen Straftat subsumierbar wären und der Medieninhaber bzw. der Journalist mit einer Anklage bzw. deren Androhung rechnen kann und nach einer Verurteilung gerichtlich vorbestraft wäre.

Kritische Journalisten können schon bei Recherchen, nur durch die Androhung einer Strafanzeige gemäß § 278f StGB, mundtot gemacht werden.

Bereits jetzt entspricht es der journalistischen Ethik, keine konkreten medialen Handlungsanleitungen zu schweren Straftaten zu geben, doch dieser Entwurf geht entschieden zu weit. Die Auslegung, was geeignet sei „aufzureizen“ oder „als Anleitung zu dienen“, alleine Richtern und allfällig bestellten Gerichtssachverständigen in die Hand zu geben, ergibt einen immensen  Interpretations- und Auslegungsspielraum.

Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC), als Österreichs größte Journalistenvereinigung, fordert das Justizministerium wiederholt auf, die betreffende Stelle im Gesetzentwurf zu entschärfen, damit der investigative Journalismus in Österreich nicht kriminalisiert wird. „Hier soll die Pressefreiheit wieder einmal scheibchenweise vernichtet werden“, kritisiert ÖJC-Präsident Fred Turnheim den Gesetzesvorschlag.

Behängung des Casino Baumgarten

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 19. August 2009

Die Künstler wollen das Casino nicht nur vor dem Verfall schützen, sie wollen es auch bespielen und nicht den ausschließlich kommerziellen Interessen eines Tonstudios, welches im Haus untergebracht ist, überlassen. Die Behängung entwickelt indes eine Eigendynamik weil täglich neue Menschen dazu stoßen, darunter viele Anrainer, und neue Ideen einbringen. Was daraus wirklich wird ist nicht abzusehen. Die Verwaltung der Arbeiterheime übt sich in Zurückhaltung und beschreitet den Rechtsweg welcher im Laufen ist, Thomas Fritsch beruft sich auf einen Vertrag mit der Pächterin deren Pachtvertrag nicht verlängert wurde.
Die Mär geht von einer roten Baronin die mit einem Sozialdemokraten liiert gewesen sein soll und das Casino deshalb „den Arbeitern“  vermacht hat. Ob die heutige SPÖ noch die Menschen so vertritt wie einst darf bezweifelt werden und so stellt sich die Frage nach der Legitimation. Rein rechtlich mag sie die Eigentümerin sein, doch dieses Casino war den Menschen gewidmet und keiner Partei die ja doch nur den Profit durch die Vermietung oder schlimmer durch Abriss und Neu Bebauung sieht.

Greenpeace beim Save the World Award

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 2. August 2009

Im Unterschied zu den QD´s die ich sonst produziere, entstand dieser Beitrag vor der eigentlichen Veranstaltung. Mit ausreichend Zeit und ohne Event Hektik. Die Sprecherin des Text ist Ana Ritopecki, eine liebe Freundin.

QD = Quick and Dirty und meint die schnelle Reaktion auf die Ereignisse die mitunter zu verwackelten Bildern oder übersteuertem Ton führen können, aber trotzdem veröffentlicht werden weil es die Reportage sonst gar nicht gäbe. Hier gehts eben nicht um möglichst lupenreine, brilliante Bilder mit Dolby Surround sondern um die Schaffung eine Gegenöffentlichkeit die einfach besser über die Vorgänge informiert ist.

Das gilt nicht nur für die Politik, sondern betrifft kulturelle Veranstaltungen genauso wie  Demonstrationen oder Konzerte und Interviews mit Menschen ohne Promifaktor.

Eine weitere Greenpeace Aktion ist noch in Arbeit und wird Demnächst fertig sein.

Ein grüner Abend im Park

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 2. August 2009

Zwar bin ich mit dem Ton im zweiten Teil des Videos nicht zufrieden, aber die
Alternative wäre gewesen, auf Alexander Miksch, Robert Rotifer und Ernst Molden gemeinsam
auf einer Bühne zu verzichten und das wäre schlimmer.

So das war jetzt die Premiere meiner Anmerkungen und über Kommentare jener die sich
hier her verirren, würde ich mich freuen.

Wolfgang

Der Zeitzeuge Walter Stern…

Posted in Uncategorized by wientvschriftlich on 14. Juni 2009

… beeindruckt durch seine Vitalität und seine Gattin durch ihren fröhlichen Charme. Der gar nicht heitere Anlass meiner Begegnung mit dem Ehepaar und Frau Elisabeth Zoumboulek-Rottenberg, sowie Frau Ulli Fuchs war die Initiative „Erinnern für die Zukunft“ einerseits und das Zeitzeugengespräch welches Frau Ulli Fuchs mit Walter Stern führte. An dieser Stelle möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich dieses längere Gespräch hier nicht veröffentlichen konnte. Frau Renate Saßman stellte die uns am wichtigsten erscheinenden Fragen an Walter Stern und die Antworten konnte man ja auf WienTV.org sehen