Behängung des Casino Baumgarten
Die Künstler wollen das Casino nicht nur vor dem Verfall schützen, sie wollen es auch bespielen und nicht den ausschließlich kommerziellen Interessen eines Tonstudios, welches im Haus untergebracht ist, überlassen. Die Behängung entwickelt indes eine Eigendynamik weil täglich neue Menschen dazu stoßen, darunter viele Anrainer, und neue Ideen einbringen. Was daraus wirklich wird ist nicht abzusehen. Die Verwaltung der Arbeiterheime übt sich in Zurückhaltung und beschreitet den Rechtsweg welcher im Laufen ist, Thomas Fritsch beruft sich auf einen Vertrag mit der Pächterin deren Pachtvertrag nicht verlängert wurde.
Die Mär geht von einer roten Baronin die mit einem Sozialdemokraten liiert gewesen sein soll und das Casino deshalb “den Arbeitern” vermacht hat. Ob die heutige SPÖ noch die Menschen so vertritt wie einst darf bezweifelt werden und so stellt sich die Frage nach der Legitimation. Rein rechtlich mag sie die Eigentümerin sein, doch dieses Casino war den Menschen gewidmet und keiner Partei die ja doch nur den Profit durch die Vermietung oder schlimmer durch Abriss und Neu Bebauung sieht.
[...] 19. August 2009 Ausdrücklich keine Besetzung soll es sein. Mit der Aktion wollen die Künstler das Casino Baumgarten vor dem Verfall schützen, ein selbst verwaltetes Kunst und Kulturzentrum errichten und damit der Öffentlichkeit zugänglich machen. Weiterlesen [...]